Kein Ziel. Kein Zeitlimit.
Nur die nächste Runde.
Der Last Soul Ultra ist ein Backyard-Ultra: Alle starten gemeinsam, jede Stunde aufs Neue. Wer die 6,706 Kilometer nicht rechtzeitig zurück ist, ist raus. Es gibt keine Platzierungen - es gewinnt, wer eine Runde mehr schafft als alle anderen. Kein Publikum vor Ort, dafür rund um die Uhr ein Livestream. Ein Format, das nicht fragt, wer am schnellsten ist, sondern wer am längsten standhält.
2026
Nach 34 Runden
Pierre ist den Last Soul Ultra 2026 gelaufen. 34 Runden, rund 228 Kilometer, zwei Nächte. Dann war Schluss - nicht, weil die Beine aufgaben, sondern weil er aufgehört hat, als es seine Entscheidung war. Das Ziel, das er sich gesetzt hatte, hat er nicht erreicht. Aber die richtige Entscheidung getroffen. Er ist aufrecht und ohne Verletzung von der Strecke gegangen. Das ist auch Standhalten: zu wissen, wann.
Ich bin nicht enttäuscht. Nicht eine Sekunde. - Pierre Biege, Ultra-Läufer & Joe Nimble Athlet
Pierre Biege
2025 und die 41. Runde
Beim Last Soul Ultra 2025 war für Pierre in der 41. Runde Schluss: er ist im Laufen eingeschlafen.
40 Runden, rund 268 Kilometer. Ein ganzes Jahr hat er an allem gearbeitet,
was ihn damals gestoppt hat. Dieses Jahr geht er mit einem klaren Ziel rein:
75 Runden. Rund 500 Kilometer. Fast das Doppelte.
Der Last Soul Ultra ist für mich kein Rennen, das ich gewinnen muss. Meine Grenze steckt nicht in den Beinen: am Tag danach muss ich mit meinen drei Töchtern auf den Spielplatz können. Alles, was das kaputt macht, mache ich nicht. -Pierre Biege, Ultra-Läufer & Joe Nimble Athlet
Der Lauf in drei Kapiteln
150 Läufer, ein gemeinsamer Start, jede Stunde von vorn.
Wenn sich das Feld lichtet und der Kopf entscheidet, nicht die Beine.
Nicht der Schnellste gewinnt.
Der, der bleibt.