Joe Nimble

Schuhe mit Zehenfreiheit

Zehenfreiheit: Bequem und uneingeschränkt bewegen

In Schuhen mit hoher Zehenfreiheit haben Deine Zehen ausreichend Platz, um sich uneingeschränkt aufzuspreizen, sodass v.a. der große Zeh seine natürliche Funktion als Anker und Stabilisator für den Fuß und somit den gesamten Körper ausüben kann.

Rette Deine Füße!

Die Schuhindustrie vertreibt doch tatsächlich Milliarden von Schuhen, die mit der natürlichen Fußform wenig bis gar nichts zu tun haben. Das kann tragische Folgen für den Körper haben. Joe Nimble® rettet Füße weltweit mit Schuhen nach dem BÄR-Prinzip der kompromisslosen Zehenfreiheit und des Nullabsatzes (Schuhe ohne Absatz).

Nullabsatz-Schuhe: Ballen und Ferse auf einer Ebene

Das Skelett ist natürlich ausgerichtet und das Körpergewicht liegt gleichmäßig verteilt auf der gesamten Fläche der Fußsohlen. Das gelingt nur in Schuhen ohne Absatz.

Warum ist Zehenfreiheit in Schuhen so wichtig?

Form folgt Funktion: So wie sich die Wurzeln eines Baumes ihrer Umgebung anpassen, passt sich auch der menschliche Fuß der Form seines Schuhs an. Also keine Panik - die Auswirkungen eines Lebens in symmetrischen, einquetschenden Schuhen können umgekehrt werden!

Wenn Du auf Schuhe mit viel Zehenfreiheit von Joe Nimble® umsteigst, können sich die Zehen endlich wieder ausbreiten. Die Fußmuskulatur wird gestärkt und die wichtige neuromuskuläre Verbindung zwischen dem Gehirn und dem großen Zeh wird Schritt für Schritt wiederhergestellt. Don't be normal, be natural. Be nimble.

Zehenfreiheit-Schuhe von Joe Nimble® sind bequem, modisch und gesund.

Ein Baum ist nur so stark wie seine Wurzeln.

Zehenfreiheit-Schuhe von Joe Nimble®

kompromisslose
Zehenfreiheit

halbe Größen für
optimale Passform

traditionelles
Handwerk

Nullabsatz für
natürliche Haltung

Premium Material

3 Jahre Garantie

Die Geschichte der Zehenfreiheit

Vor 300 Jahren wie auch heute haben sich Männer und Frauen schon immer dem Diktat der Mode gefügt. Seit dem 16. Jahrhundert tragen wir symmetrische Schuhe und finden das schön, obwohl unsere Füße dadurch immer schuhförmiger und dysfunktionaler werden, mit jedem Schritt, den wir in ihnen machen.

In dieser kurzen und unterhaltsamen Dokumentation stellen wir Euch die wahren Kämpfer für die natürliche Zehenfreiheit vor. Menschen, die visionär über die Bedeutung des großen Zehs forschten, die Charakter zeigten und sich für die Zehenfreiheit gegen die Schuhindustrie und die Modemacher auflehnten. Wir nennen sie deshalb unsere „Helden der Zehenfreiheit“, weil sie ausschließlich für die Sache gekämpft haben. Schaut Euch JETZT den Clip an oder lest unten alles über unsere "Helden"!

1781
Petrus Camper

„Es ist eine alte, sich nach einer gar nicht vernünftigen Mode richtende Gewohnheit, dass man beyde Schuhe über einen Leisten macht, obgleich unsere beyden Füße sehr voneinander unterschieden sind.“ - beklagte der holländische Arzt Petrus Camper (1722 – 1789) in seiner Abhandlung „Von der besten Form der Schuhe“, die 1781 als Übersetzung aus dem Französischen in Hamburg erschien. Darin beschrieb er als Erster (!) die zwei Kardinalfehler der Schuhe: den hohen Absatz und die symmetrische Form.

Camper war ein aufgeklärter Arzt, der mit vielen bekannten Gelehrten seiner Zeit im Austausch stand. Er machte in seiner Veröffentlichung nicht nur seiner Empörung über die gequälten Füße Luft, er benannte auch, was die Schuhe seiner Zeit zu Marterinstrumenten werden ließ: symmetrisch gearbeitete Schuhe, die den großen Zeh einzwängten.

Wie gesund Zehenfreiheit ist, wusste Petrus Camper bereits 1781
Zehenfreiheit bedarf fußförmiger Schuhe, die vorn viel Platz für die Zehen bieten

1792
Bernhard Christoph Faust

Der aus Deutschland stammende Bernhard Christoph Faust (1755 – 1842) wuchs in einer Arztfamilie auf und ergriff auch selbst diesen Beruf. Ihm lag besonders die gesundheitliche Versorgung des einfachen Volkes am Herzen. In seinem kleinen Ratgeber, dem „Gesundheistkatechismus“ (1792), gab er Ratschläge, wie gesundheitlichen Schäden vorgebeugt werden könne, z.B. auch durch das Meiden symmetrischer Schuhe. Denn: „Jeder Schuh muß vollkommen nach der Gestalt jedes Fußes gebildet seyn (...) so sollten beyde Schuhe nicht über einen Leisten gemacht werden, sondern der rechte und der linke Fuß sollte seinen eigenen Leisten haben, und darnach sollte für den rechten und für den linken Fuß sein eigener Schuh, der die wahre Gestalt des Fußes hat, und nicht gewechselt werden kann, gemacht werden.“

Wie sein Kollege Camper hat auch leider Faust keine nachhaltige Berücksichtigung seiner Schuhkritik erlebt.

1857
Georg Hermann von Meyer

Georg Hermann von Meyer wurde 1815 in Frankfurt am Main geboren, wo er 1892 auch starb. Nach dem Studium der Medizin in Frankfurt, Heidelberg und Berlin und einer Privatdozentur für Anatomie und Physiologie in Tübingen wechselte er 1844 an die ETH Zürich.

Die wichtigsten seiner Arbeiten betrafen die Anatomie. Einige davon sind in allgemeinverständlichem Ton gehalten, darunter die 1858 verfasste, „ziemlich scharf satyrische“ Schrift über das fehlerhafte Schuhwerk.Er gelangte zu der Einsicht, dass die symmetrische Fußbekleidung funktionswidrig und gesundheitsschädigend sei. Indem die Zehen darin aus ihrer natürlich geraden Lage abgelenkt würden, werde die Kraftübertragung bei der Gehabwickelung gestört.

Schuhe mit Zehenfreiheit sind fördern die Funktionalität der Füße
Der große Zeh ist Anker und Stabilisator des Körpers

Von Meyer kommt zu einer radikalen Verurteilung der herrschenden Gewohnheiten: „Wenn der Schuh eine andere Gestalt hat als der Fuß“, so von Meyer, „dann muß der Fuß als der schmiegsamere Theil sich nach der Gestalt des Schuhes richten“. Das aber habe die bekannten schmerzhaften und unschönen Folgen.

Wie eine anatomisch richtige Schuhform konstruiert sei soll, fasste von Meyer wie folgt zusammen: „Die Hauptsache ist, dass die große Zehe ihre richtige Lage haben kann. Dafür muss sie aber so liegen, dass ihre Mittellinie nach hinten verlängert in den Mittelpunkt der Ferse trifft.“

Diese Mittellinie wurde später nach ihm die „Meyerische Linie“ genannt.

1905
Phil Hoffmann

1905 verglich der amerikanische Doktor der Medizin, Phil Hoffman, die Fußform Schuhe tragender Menschen mit Urvölkern, die niemals Schuhe getragen haben, und stellte fest, dass die Form und die Funktion des Fußes und besonders des großen Zehs durch symmetrische Schuhe deutlich negativ verändert werden.

Er führte diesen Missstand auf die modischen Einflüsse symmetrischer, unnatürlicher Schuhformen und auf die Ignoranz und Eigeninteressen der Schuhindustrie zurück.

Zehenfreiheit-Schuhe heben sich deutlich von ungesunden Schuhtypen ab, da sie den Zehen viel Platz bieten
Zehenfreiheit-Schuhe mit dem Munson-Leisten

1912
Major Edward Munson

Diese neuen orthopädischen Erkenntnisse setzte das amerikanische Militär konsequent um. Über vier Jahre untersuchte eine Kommission (Army Shoe Board) die Füße von über 2.000 Soldaten. Das Ergebnis trug 1912 zu einer gründlichen Neugestaltung des Militärstandards für Schuhleisten bei. Wie es bereits von Meyer erkannt hatte, entwickelte der Leiter dieser Kommission, der Militärpsychologe Major Munson, den Munson-Leisten, der die gerade, innere Sohlenkante und die natürliche, asymmetrische Grundform mit Zehenfreiheit in den Mittelpunkt stellte. Und so entstand die Grundform fußgerechter und bequemer Marschstiefel.

Dieser amerikanische Stiefel wurde bis nach dem Zweiten Weltkrieg verwendet und war nicht nur unter den US-Soldaten extrem beliebt.

1913
Wandervögel

Um 1913 begannen die Mitglieder der in Deutschland populären Wandervogelbewegung über die Stärken und Schwächen der Fußbekleidung nachzudenken. Im bürgerlichen Leben prägte nach wie vor eine vom Körper abstrahierenden Eleganz die Schuhmode. Solche Gesellschaftsschuhe waren zwar leicht paarig nach rechts und links unterschieden, aber oft übermäßig schlank und spitz, mit mittiger Schuhspitze.

Daher machten sich verschiedene Wandervogel-Autoren für ein fußgerechteres Schuhwerk stark: „Heute, wo eine Bewegung der Körperkultur durch alle Lande geht, sollte man auch bezüglich der Fußbekleidung die Regel nicht vergessen, dass die Kleidung sich nach dem Körper zu richten hat und nicht der Körper nach der Kleidung.“ (Woelke, 1907)

Zehenfreiheit-Schuhe waren bereits den Wandervögeln wichtig
Zehenfreiheit wird seit jeher von der Modeindustrie ignoriert

1941
Prof. Wilhem Thomsen

Der Deutsche Arzt, Forscher und leidenschaftliche Fußgesundheitsapostel Prof. Wilhelm Thomsen (1901 – 1974) war über 40 Jahre besonders intensiv mit Forschungen zur besten Form der Schuhe beschäftigt. Seine Erkenntnisse hat er im mehrfach aufgelegten Standardwerk „Kampf der Fußschwäche“ (München, 1939) und in fast 400 wissenschaftlichen Artikeln dargelegt. Sein Engagement für die Zehenfreiheit verdient besondere Anerkennung.

Leider wurden seine Aufrufe von der Schuhindustrie weitgehend ignoriert, denn die modebewusste Dame trug derzeit weiterhin symmetrisch spitz zulaufende Schuhe und nahm alle gesundheitlichen Konsequenzen in Kauf.

1982
Christian Bär

„Nie wieder schmerzende Füße“, das war 1982 die Entscheidung des deutschen Visionärs Christian Bär, als er aufgrund eigener schmerzhafter Erfahrungen beschloss, seine eigenen Schuhe zu machen. Abgeleitet von der anatomischen Form des Fußes und dem Gefühl des gesunden Barfußlaufens, entstand in Zusammenarbeit mit dem Leistenmacher Gerhard Motsch aus Pirmasens ein Modell, das dem damaligen Schuh-Design ganz und gar nicht entsprach: vorn kompromisslose Zehenfreiheit und Ballen und Ferse auf einer Ebene (Nullabsatz).

„Wer braucht das schon?“, war die gängige Antwort der Schuhändler, als Bär seine ungewöhnliche Kollektion vorstellte. Aber der Visionär ließ sich nicht entmutigen. Er startete im Direktvertrieb. Heute stehen BÄR Schuhe für fast 40 Jahre Zehenfreiheit und beste Schuhqualität. Christian Bär ist weltweit anerkannt als Pionier für diesen Schuhtyp mit kompromisslosem Platz für die große Zehe. Er hat gezeigt, dass man auch als Quereinsteiger unter Missachtung aller Konventionen Erfolg haben kann, wenn man seiner Linie treu bleibt.

Schuhe mit Zehenfreiheit von Christian Bär stellen Gesundheit an die erste Stelle
Schuhe mit Zehenfreiheit von Joe Nimble® fördern weltweit die Fußgesundheit

2019
Sebastian Bär

Sebastian Bär, jüngster Sohn von Zehenfreiheits-Visionär Christian Bär, schrieb mit seiner eigenen Geschichte auch die der Joe Nimble® Functional Footwear maßgeblich mit. Als Teil einer Familie, die seit Jahrzehnten in der Schuhherstellung tätig ist, hat er eine umfangreiche Expertise über das Anfertigen eines optimal sitzenden, funktionalen Schuhs. Von Kindesbeinen an hat Sebastian auf Messen geholfen und hat inzwischen weltweit Erfahrung in der Beratung von Endkunden bei der Findung des optimalen Schuhs. Das einleuchtende Konzept der Zehenfreiheit hat für ihn schon als Teenager Sinn gemacht, auch wenn er auf der High-School in den USA bei den Cross Country Staatsmeisterschaften in den frühen 90ern mit seinen Zehenfreiheits-Schuhen belächelt wurde. Bei seinem ersten Halbmarathon 1992 in den USA war er dann der einzige Teilnehmer ohne blutige Zehen oder Blasen an den Füßen. Verwundert beobachtete Sebastian einige Jahre später, wie andere Läufer sich beim härtesten Ultramarathon der Welt, dem Badwater Ultra, die Zehenbox ihrer High-Tech-Sneaker aufschnitten und bis zu 12 Paar Schuhe für das 217km non-stop-Rennen durch das Tal des Todes benötigten, während seine Läufer mit nur einem Paar von Start bis Ziel völlig ohne Blessuren und ohne „Verunstaltung“ der Schuhe ins Ziel kamen ...

In Zusammenarbeit mit Biomechaniker und Natural-Running-Coach-Legende Lee Saxby entstand der „nimbleToes“, der die Functional Footwear Produktfamilie mit Zehenfreiheit begründet hat.

THE GOOD, THE BAD & THE UGLY

In diesem kurzen Video zeigt Sebastian Bär (Head of Joe Nimble® und Joes bester Freund), warum die Zehenfreiheit - das Hauptmerkmal unserer Functional Footwear - von der Schuhindustrie völlig ignoriert wird.

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