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So viel Schuh wie nötig, so viel barfuß wie möglich

Barfußschuhe Nimbletoes

Das ist gut gelaufen!

 

Sie kennen das sicher auch. Man entdeckt ein Produkt mit einer tollen Geschichte und ist fasziniert. Solche Geschichten erleben aber immer nur die anderen. Dachte ich. Bis ich, Joe Nimble, teil einer solchen Geschichte wurde. Diese Geschichte möchte ich Ihnen gerne erzählen.

Schuh trifft barfuß

Ich reise viel und würde mich als absolut reiseerfahren bezeichnen, wenn es darum geht, für nahezu jedes Reiseziel die optimale Kleidung und Ausrüstung zu packen. Bestens vorbereitet reiste ich damals nach Mexiko und dort in die Nähe von Chihuahua an der Sierra Madre. Es gibt sicher einladendere Orte auf dieser Welt. Aber das karge, das fast Feindliche dieses Ortes, der sich mit Felsen und Hitze gegen jeden Besuch zu wehren scheint, macht auch gleichzeitig die Faszination aus, die mich angelockt hat.

Wie immer wollte ich nicht nur da sein, sondern Teil des Ortes werden und tauchte mal um mal in die Landschaft ein. Sie wehrte sich wirklich. Auf jedem weg legten sich mir im wahrsten Sinne des Wortes Steine in den weg, die zu übersteigen in der Hitze jede sinnliche Erfahrung der Landschaft erschwerte. Derartig fasziniert und ramponiert hielt ich auf einem meiner Wege inne, um mich zu erholen. In diesem Moment sah ich in der Ferne einen Mann leichtfüßig auf mich zu laufen. Behende überwand er jeden Stein, jede Bodenbeschaffenheit, die hier wirklich alles gab, um anspruchsvoll zu sein, in der sengenden Hitze. Und er lächelte dabei. Ein glückliches Lächeln. Ich beobachtete ihn lange, er huschte lautlos an mir vorbei und wieder hingen meine Augen an ihm, bis er am Horizont verschwand. Dieser Mann lief barfuß. Wo ich mich schuhmäßig maximal aufrüstete, rüstete er auf das Minimum ab bis auf die nackte Haut. Ich kam mir in meinen Schuhen albern vor und fragte mich ob er mich wohl wegen meiner Fußrüstung angelächelt hat?

Das Zusammentreffen mit diesem Mann hinterließ Spuren bei mir, machte mich nachdenklich und gleichzeitig auch sehr neugierig. In den nächsten Tagen konnte ich immer wieder Menschen beobachten, die barfuß liefen. Nicht gingen. Liefen. Auf der Suche nach der Besonderheit, die allen gemein war, fiel mir ihre besondere Haltung auf. Sie liefen mit vorgelagertem Oberkörper. So, als ließen sie sich vom Oberkörper nach vorne ziehen. Kleinkindern gleich, die laufen lernen.  

Nimble trifft Bär

Reisen überwältigt mit vielen Eindrücken und Begegnungen und so war die Begegnung mit den Barfußläufern auch nur eine von vielen. Sie hätte eine von vielen bleiben können, wenn da nicht dieser Durst gewesen wäre. Von der Hitze des Tages ausgelaugt ging ich wie jeden Abend in eine Bar, entschlossen, die Vorräte an Getränken und Eis zu vernichten. Ich saß da, wie man in solchen Situationen in Bars sitzt. Mit meinen Gedanken alleine, folgte ihnen, nahm um mich herum nicht viel wahr und trank, um nicht auszutrocknen. Irgendwann realisierte ich, dass ich nicht alleine war. Wir saßen zu zweit an der Bar und kämpften gegen Austrocknung.

Er hieß Sebastian Bär. Ich nannte Ihn Bär, er mich Nimble, weil wir beide den Nachnamen des anderen mehr mochten, als die Vornamen. Bär erzählte mir, er und sein Bruder produzieren und vertreiben Schuhe und ich erzählte ihm, dass das hier ein schlechtes Geschäft sei. Denn die besten Läufer laufen hier barfuß. Normal wäre ein Gespräch mit einem Schuhproduzenten an dieser Stelle zu Ende. Bär sagte ganz gelassen, dass sie schon in zweiter Generation seit über 30 Jahren Barfussschuhe produzieren. Meine Erinnerung an die Läufer wurde wieder groß und Bärs Interesse an meiner Geschichte wuchs mit. Mit stumpfen Bleistiften auf irgendwelchen Papierfetzen entstand eine Idee für einen Schuh, der fast so wenig war, dass man ihn einem der Läufer verkaufen hätte können und doch so viel Schuh war, dass er in anderen Kulturen, in denen Barfußlaufen nicht so üblich ist, auch Erfolg haben könnte. Da saßen zwei Männer im Durst und einer Idee vereint irgendwo in Mexiko und vergaßen die Zeit. Aber die Zeit vergaß sie nicht.

Nach ein paar Wochen zurück in der Heimat klingelte mein Telefon, der Bär war dran und fragte ohne Umschweife, ob er eine Schuhmarke nach mir benennen dürfte. Er habe aus dem Gespräch und mit den Skizzen unserer Barnacht zusammen mit seinem Bruder Christof einen Barfußschuh entwickelt und würde ihm gerne meinem Namen geben. Ich sagte zu und wir verabredeten uns in Deutschland, in Bietigheim - Bissingen bei BÄR.

Idee trifft Realität

Auf meinen Reisen habe ich viele Menschen getroffen und mit vielen ist man so verblieben, dass man sich wieder sieht, etwas zusammen macht oder einfach nur in Kontakt bleibt. Die Bärs und ich hatten uns nichts vorgenommen und saßen jetzt an einem großen Tisch auf dem Prototypen der neuen Barfußschuhe standen. Unserer Barfußschuhe. Die Marke heißt Joe Nimble und die Schuhe Nimbletoes®.

Ich war fasziniert vom Handwerk, vom Material und von der Geschwindigkeit, mit der unsere Idee Realität geworden war. Ich fand die Idee der dünnen Ledersohlen mit den Lederbändern wieder. Die Sohlen der Nimbletoes® waren mit einem hauchdünnen Schaum kaschiert, der alle Stöße fast völlig absorbierte. Die Funktion der Lederbände hieß jetzt Archraiser. Und natürlich haben die Zehen vorne so viel Platz, dass sie beim Laufen spielen können, zugreifen können, um den Läufer sicher zu machen und eins mit dem Untergrund werden zu lassen. Ich suchte mir ein Paar aus und lief los. Das Ergebnis faszinierte mich. Ich laufe barfuß, ohne barfuß zu sein. Ich bin maximal geschützt, ohne Aufwand für Schutz zu fühlen. Ich habe Halt, ohne Enge zu spüren. Irgendwann saßen wir wieder in einer Bar. Diesmal tranken wir aus Freude über unser Zusammentreffen, über die gemeinsame Idee und Leidenschaft, mit der wir sie zusammen verfolgt haben. Zwei Bärs und der Nimble in Nimbletoes®.


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Reiselust trifft Bodenhaftung

Nimbletoes® sind heute eine erfolgreiche Schuhmarke mit Jahrhunderte alten Wurzeln in Mexiko und der Erfahrung eines Herstellers, der schon seit über 30 Jahren Schuhe produziert, die in besonderer Weise das Barfußlaufen in Schuhen ermöglichen. Es gibt Modelle, in denen Marathons lustvoll gefühlt und gelaufen werden, den mexikanischen Ursprüngen der Schuhe verpflichtet. Dann gibt es die Modelle, die den Alltag für all die sinnlich machen, die viel laufen müssen und das besonderes intensiv genießen möchten. Wenn nicht so sehr die Leistung, sondern nur die Sinnlichkeit im Vordergrund steht, nimmt man Nimbletoes®, die sich dem modischen Eindruck verpflichten und dafür schon zahlreiche Designpreise bekommen haben.

Die Marke Joe Nimble ist mit den Nimbletoes®, wie Joe Nimble selbst, immer auf der Reise und durch das familienunternehmen BÄR dennoch immer da, wo sie hingehört. An den Füße der Menschen, die das Laufen und seine Sinnlichkeit lieben und genießen möchten.

Traum

An irgendeiner Stelle dieser Geschichte wache ich immer lächelnd auf. Spätestens wenn ich meine reise fortsetze, weiß ich, was an diesem Trau wahr ist: Die Nimbletoes®!

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